Das Rote Meer ist der Grund, warum so viele Urlauber Jahr für Jahr nach Hurghada fliegen. Das Wasser ist warm, klar und unglaublich bunt. Ich war schon oft dort und jedes Mal merke ich wieder, wie besonders diese Küste eigentlich ist. Egal ob ihr schnorchelt, einfach nur badet oder eine Bootstour macht – das Rote Meer hat einen eigenen Charme den man so schnell nicht vergisst. In diesem Beitrag erzähle ich euch meine Erfahrungen, gebe Tipps und erkläre was ihr beachten müsst, damit ihr euren Urlaub wirklich genießen könnt.

Warum das Rote Meer in Hurghada so besonders ist

Schon beim ersten Blick vom Strand merkt man, wie klar das Wasser ist. Das liegt daran, dass es kaum Flüsse gibt, die Schmutz ins Meer tragen. Dadurch ist das Wasser extrem sauber und die Sicht unter Wasser oft über 20 Meter. Die Farben der Fische knallen richtig – Blau, Gelb, Pink, alles dabei. Viele Leute sagen, man brauch nicht mal tauchen, schnorcheln reicht völlig aus, um die Unterwasserwelt zu erleben.

Ein weiterer Grund, warum das Rote Meer so beliebt ist: Es ist meist angenehm warm. Selbst im Winter hat es oft noch 22–24 Grad. Im Sommer wird es teilweise über 28 Grad, was perfekt zum Baden ist. Wer empfindlich bei kaltem Wasser ist, wird hier glücklich. Ich geh meistens direkt morgens rein und bleib ewig drin, weil es so angenehm ist.

Strände in Hurghada – öffentlich oder Hotelstrände?

In Hurghada gibt es kaum öffentliche Strände. Die meisten gehören zu Hotels. Das hat Vorteile, weil die Strände sauber und gepflegt sind, aber auch Nachteile, weil manche Abschnitte künstlich aufgeschüttet wurden. Das merkt man daran, dass es an einigen Stellen etwas sandiger ist als an anderen. Richtig natürlich wird es oft erst weiter draußen bei den Inseln wie Giftun oder Orange Bay.

Ein Tipp von mir: Wenn ihr schnorcheln wollt, geht an Stellen, wo keine Boote dauernd durchfahren. Manche Strände liegen direkt an viel befahrenen Küstenstrecken. Da ist das Wasser zwar schön, aber für Schnorchler nicht so ideal. Die besten Spots sind oft 20–30 Meter vom Steg entfernt – da beginnt das Riff, und dann geht’s richtig los.

Schnorcheln im Roten Meer – ein Muss für jeden Urlauber

Schnorcheln im Roten Meer gehört einfach dazu. Ihr braucht keine teure Ausrüstung. Viele Hotels verleihen Masken, aber ich empfehle, eigene mitzubringen. Die Qualität ist besser und ihr wisst, dass alles sauber ist. Wenn ihr empfindliche Haut habt, schmiert euch vorher gut ein oder nutzt ein UV-Shirt. Die Sonne brennt in Hurghada stärker, als man oft denkt.

Die typischen Fische, die man fast immer sieht, sind Sergeantfische, Doktorfische und Papageienfische. Manchmal schwimmt eine ganze Gruppe an euch vorbei – ein richtiges Erlebnis. Rochen hab ich auch schon mehrmals gesehen, besonders morgens oder abends. Und keine Angst: Die meisten Tiere sind harmlos, solange man sie in Ruhe lässt.

Bootstouren und Inseltrips – Rotes Meer pur erleben

Wenn ihr das Rote Meer richtig erleben wollt, macht eine Bootstour. Es gibt Touren zu Orange Bay, Giftun Island, Dolphin House oder zu abgelegenen Riffen. Die Farben dort draußen sind der Wahnsinn. Türkis, hellblau, dunkelblau – ich hab selten so schöne Wasserfarben gesehen.

Ein Tipp: Bucht keine Tour, die viel zu billig ist. Bei Angeboten für 12 oder 15 Euro liegt fast immer ein Haken dahinter. Entweder ist das Boot überfüllt, die Crew gestresst oder die Stopps sind kurz gehalten. Gute Touren kosten 20–40 Euro und sind jeden Cent wert.

Viele Trips beinhalten Mittagessen auf dem Boot. Das ist meist okay, aber nicht jedes Essen schmeckt jedem. Nehmt zur Sicherheit ein paar Snacks mit, gerade wenn ihr mit Kindern reist.

Gefahren im Roten Meer – was ihr wissen müsst

Das Rote Meer ist grundsätzlich sicher. Trotzdem sollte man ein paar Sachen beachten:

  • Riffe nicht berühren: Korallen sind empfindlich und können euch schneiden. Außerdem sterben sie ab, wenn man sie anfasst.
  • Seeigel: In manchen Bereichen gibt es welche. Badeschuhe sind nie verkehrt.
  • Strömungen: Besonders bei Bootstouren kann die Strömung stärker sein. Immer in der Nähe der Gruppe bleiben.
  • Sonne: 10 Minuten ohne UV-Schutz reichen in Hurghada oft aus, um zu verbrennen. Gerade auf Booten.

Hai-Sichtungen sind extrem selten und werden oft direkt von der Küstenwache überwacht. Die meisten Hotels haben strenge Regeln, damit Gäste nicht zu weit rausschwimmen. Man hört immer mal Schlagzeilen, aber real ist die Gefahr gering, solange man sich an die Vorgaben hällt.

Warum das Rote Meer jeden Urlaub besonders macht

Das Rote Meer ist der Hauptgrund, warum Hurghada so beliebt ist. Egal ob ihr ruhig am Strand liegen wollt oder Action sucht – es passt für alle. Die Farben, die Tiere, die Wärme und die Klarheit des Wassers machen jeden Tag irgendwie besonders. Ich sag immer: Selbst ein schlechter Tag am Roten Meer ist besser als ein guter Tag zu Hause.

Wenn ihr nach Hurghada fahrt, nehmt euch mindestens einen Tag Zeit nur fürs Rote Meer. Hängt nicht nur am Pool rum. Geht raus, schnorchelt, fahrt eine Tour oder schwimmt einfach im warmen Wasser. Ihr werdet es nicht bereuen.