Hallo, ich bin Oliver, und ich muss sagen: Wenn du in Hurghada Urlaub machst und dich für die alten Ägypter interessierst, dann ist ein Tagesausflug nach Luxor ein absolutes Muss. Ich war im August dieses Jahres dort – genauer gesagt am 15. August 2025 – und es war eine Mischung aus atemberaubender Geschichte, brutaler Hitze und einer Prise Abenteuer. Ich hatte mich für die Busvariante entschieden, weil ich dachte, das wäre entspannter und günstiger als ein Flug. Nun, entspannt war es nicht immer, aber bereut habe ich es keine Sekunde. Lass mich dir erzählen, was ich alles erlebt und gesehen habe, als wäre ich noch mittendrin.
Warum sich ein Ausflug von Hurghada nach Luxor lohnt
Alles begann mit der Buchung. Ich war in einem All-Inclusive-Hotel in Hurghada, und über den Reiseleiter habe ich den Ausflug für rund 50 Euro gebucht. Es hieß, es sei eine kleine Gruppe, kein Massentourismus, und das hat sich bewahrheitet – wir waren nur zu zehnt im Minibus. Am Vorabend habe ich mir vom Hotel ein Frühstückspaket richten lassen: Brot, Obst, Wasser – das war goldwert, denn der Tag startet früh. Um 4:45 Uhr stand der Bus vor der Tür, pünktlich wie die Schweizer Uhr. Der Fahrer, ein freundlicher Ägypter namens Mohamed, hat uns alle eingesammelt. Ich saß neben einem Paar aus Deutschland, und wir haben uns gleich über die Hitze ausgetauscht – im August klettert das Thermometer in Luxor locker auf 45 Grad, und das wussten wir aus diversen Reviews im Vorfeld.
Mein unvergesslicher Tagesausflug nach Luxor von Hurghada aus
Die Fahrt von Hurghada nach Luxor dauert etwa vier Stunden, 280 Kilometer durch die Wüste. Der Bus war klimatisiert, Gott sei Dank, aber draußen sah es aus wie in einem Science-Fiction-Film: Endlose Sanddünen, Berge und ab und zu eine Oase. Wir haben eine Pause an einer Raststätte gemacht, wo ich mir einen Kaffee gegönnt habe. Der Fahrer fuhr sicher, aber ägyptisch – also mit Hupen und flotten Überholmanövern. Ich habe die Zeit genutzt, um aus dem Fenster zu starren und Podcasts über Pharaonen zu hören. Unterwegs erzählte unser Guide, ein Ägyptologe namens Ahmed, der fließend Deutsch sprach, schon mal ein paar Anekdoten: Luxor war einst Theben, die Hauptstadt des Alten Reiches, und beherbergt mehr als ein Drittel aller ägyptischen Monumente. Das hat die Vorfreude angeheizt.
Eine Hitzeodyssee im August
Gegen 9 Uhr kamen wir in Luxor an. Die Stadt ist ein Kontrast zu Hurghada: Hier pulsiert das Leben am Nil, mit Palmen, Feldern und den Ruinen überall. Unser erster Stopp war der Karnak-Tempel, der größte Tempelkomplex der Welt. Wow, das war überwältigend! Ich bin durch die Säulenhalle geschlendert, mit ihren 134 riesigen Säulen, die wie ein Steinwald wirken. Ahmed erklärte, dass der Tempel über 2000 Jahre gebaut wurde, von Pharaonen wie Ramses II. Ich habe Fotos gemacht, bis mein Handy glühte – und ich auch. Die Sonne brannte gnadenlos, ich habe Unmengen Wasser getrunken und Sonnencreme nachgeschmiert. Es gab Momente, wo ich dachte: „Warum im August?“, aber die Magie der Hieroglyphen und Obelisken hat das wettgemacht. Ich habe sogar eine Sphinx-Allee gesehen, die zu einem heiligen See führt. Viele Besucher berichten von der beeindruckenden Akustik hier – wenn du rufst, hallt es ewig nach.
Dauer der Fahrt & Eindrücke aus der Wüste
Nach Karnak ging’s über den Nil. Wir haben eine kurze Felucca-Fahrt gemacht, ein traditionelles Segelboot, was optional war, aber empfehlenswert. Der Nil war erfrischend kühl, und vom Wasser aus siehst du die Tempel in einem anderen Licht. Dann Mittagessen in einem Restaurant am Ufer: Reis, Gemüse, Huhn – nichts Besonderes, aber sättigend und inklusive. Wir haben uns mit den anderen ausgetauscht: Ein Pärchen erzählte, sie hätten letztes Mal im Winter gemacht und es sei kühler gewesen, aber weniger grün.
Am Nachmittag der Höhepunkt: Das Westufer mit dem Tal der Könige. Wir fuhren mit dem Bus hin, und Ahmed warnte uns vor der Hitze – zu Recht. Das Tal ist ein trockenes, felsiges Gebiet, wo über 60 Gräber entdeckt wurden. Ich habe drei besucht, darunter das von Tutanchamun. Die Wandmalereien sind atemberaubend: Szenen aus dem Totenbuch, Götter und Pharaonen in leuchtenden Farben. Es fühlt sich an, als würde man in die Vergangenheit eintauchen. Die Gräber sind kühl drinnen, eine willkommene Abwechslung zur Oberfläche, wo es wie in einer Sauna war. Ich habe Schweißperlen verloren, aber die Geschichten von Howard Carter und der Entdeckung 1922 haben mich fasziniert. Ahmed erzählte, dass viele Touristen die Enge der Gänge unterschätzen – und ja, es ist eng, aber machbar.
Die Gräber von Tutanchamun & anderen Pharaonen
Danach der Hatschepsut-Tempel: Dieser Terrassentempel einer der wenigen weiblichen Pharaonen ist in den Fels gebaut und sieht aus wie eine moderne Skulptur. Die Statuen und Reliefs zeigen ihre Reisen nach Punt – beeindruckend! Wir haben auch die Memnon-Kolosse passiert, zwei riesige Statuen von Amenhotep III., die bei Sonnenaufgang „singen“ sollen, aber bei uns war’s still. Die Gruppe war erschöpft, aber euphorisch. Ich habe Souvenirs gekauft: Eine kleine Sphinx-Replik, ohne aufdringliche Händler – Ahmed hat uns Tipps gegeben, wie man handelt.
Beste Reisezeit für Luxor
Gegen 16 Uhr starteten wir die Rückfahrt. Wieder vier Stunden Bus, diesmal döste ich ein, mit dem Kopf voller Bilder. Um 20 Uhr war ich zurück im Hotel, müde, aber glücklich. Die Hitze im August war hart – trink viel, nimm Hut und bequeme Schuhe mit. Aber die Sehenswürdigkeiten? Unschlagbar. Luxor fühlt sich an wie ein offenes Museum, und der Bus-Ausflug macht es authentisch. Wenn du fragst, ob’s sich lohnt: Ja, absolut! Nächstes Mal vielleicht im Winter, aber diese Erfahrung war ein Highlight meines Urlaubs.
Wow, Oliver, was für ein großartiger bericht! Dein Tagesausflug nach Luxor klingt wirklich geil… von der beeindruckenden Karnak-Säulenhalle bis zu den faszinierenden Gräbern im Tal der Könige. Die Tipps zur Hitze im August und zum Frühstückspaket sind suuper hilfreich… Ich plane gerade meinen Urlaub in Hurghada und überlege, den Ausflug auch zu buchen. Wie war denn die Organisation vor ort? Danke fürs teilen deiner Erlebnisse